Zusätzliche Leitlinien für die Behandlung von Zöliakie

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Zusätzliche Leitlinien für die Behandlung von Zöliakie

Die Behandlung für Zöliakie oder Gluten-Unverträglichkeit ist eine glutenfreie Ernährung, die den Verzicht auf Getreide und alle Lebensmittel, die Gluten enthalten, bedeutet. Oft reicht es nicht aus, Gluten für ein oder zwei Wochen zu meiden, um eine signifikante Verbesserung sehen zu können.

Nach eigenen Erfahrungen profitieren etwa 75 bis 80 % aller Menschen von der Vermeidung von Getreide, ganz gleich, ob Sie eine Gluten-Unverträglichkeit haben oder nicht.

Ursache dafür ist, Getreide wird zu schnell abgebaut, das hat einen Anstieg des Insulinspiegels zur Folge, dieses wiederum schafft Gesundheitsprobleme wie hier aufgeführt:

  • Übergewicht
  • Erhöhten Cholesterinspiegel
  • Bluthochdruck
  • Typ-2-Diabetes
  • Krebs

Zur Bekämpfung der Gluten-Intoleranz reicht es nicht aus, einfach nur Getreide zu vermeiden. Sie müssen auch auf die Qualität aller anderen Lebensmittel, die Sie essen, achten.

Sollten Sie allerdings bereits an Zöliakie leiden, sollten Sie gerade hier wissen, dass in den meisten verarbeiteten Lebensmitteln Gluten enthalten ist.

Versteckte Gluten-Quellen schaden Ihrer Gesundheit

Mittlerweile unterliegen alle Lebensmittel, die in Europa häufig Allergien/Unverträglichkeiten auslösen, einer Kennzeichnungspflicht. Dazu gehört auch Gluten. Leider gibt es immer noch viele Produkte, deren Glutengehalt nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Gluten wird versteckt in verarbeiteten Lebensmitteln wie Fertigsuppen, Sojasauce, Süßigkeiten, Wurst, verschiedenen Low- und No-Fett-Produkten und Veggie-Produkten, um nur einige zu nennen, wie:

  • Malz
  • Stärke
  • Hydrolysiertes Pflanzenprotein (HVP)
  • Strukturiertes Pflanzenprotein (TVP)
  • Natürlichen Aromen

Bestmögliche Ernährung bei Zöliakie

Wenn Sie Gluten in der Ernährung vermeiden und gleichzeitig vermehrt probiotische Lebensmittel zu sich nehmen, wie z.B. fermentierte Gemüse, Kefir, ein probiotisches Sauermilchgetränk aus Rohmilch oder Rohmilch-Joghurt, haben Sie besonders gute Chancen auf Gesundheit. Vorsicht jedoch bei so genannten „probiotischen Joghurts“, die pasteurisiert werden und daher die gesundheitlichen Problemen durch die Pasteurisierung mit sich bringen. Außerdem enthalten die meisten Produkte Süßstoffe und künstlich hergestellte Geschmacksstoffe.

Ihre erste Wahl sollte immer sein: Ernähren Sie sich mit frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln, nach Möglichkeit aus biologischer Erzeugung.

Sie werden damit nicht nur Ihre Zöliakie unter Kontrolle halten können, sondern erhalten dadurch auch viele weitere gesundheitliche Vorteile, wie eine größere Energie, eine Verbesserung Ihrer Stimmung und einem geringeren Risiko von chronischen Erkrankungen.

By | 2016-07-14T12:11:08+00:00 November 4th, 2015|Categories: Ernährung, Gluten-Unverträglichkeit, Zöliakie|0 Comments

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