Chelat-Therapie zur Schwermetall­entgiftung

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Chelat-Therapie zur Schwermetall­entgiftung 2016-11-11T21:52:58+00:00

Schwermetallvergiftung Chelat-Therapie

Der menschliche Körper ist bis zu einem gewissen Grad auf Metalle in seinem Stoffwechsel eingestellt. Einige, wie Zink, Eisen oder Kupfer sind für unseren Stoffwechsel sogar unabdingbar. Um die Metallmengen auf einem gesunden Niveau zu halten, hat der menschliche Körper spezielle Entgiftungsmöglichkeiten entwickelt. Werden diese jedoch durch zu große Metallmengen dauerhaft überfordert oder ist die Entgiftungsfähigkeit beim einzelnen Patienten individuell nur schwach ausgeprägt, kommt es zu chronischen Vergiftungen und folglich zu Gesundheitsschäden.

Durch Vergiftung mit Schwermetallen können nämlich viele Erkrankungen ausgelöst werden, u.a. Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS), Demenz, Multiple Sklerose, Parkinson, Asthma, Rheuma, Krebs, Nierenerkrankungen, Magen-Darmerkrankungen, Depression, Anämie und andere! Zur Behandlung chronischer Schwermetallvergiftungen wird im BMC Speyer ein Ausleitungsverfahren in Form von einer Chelat-Therapie angewendet (immer gefolgt von einer genauen Labordiagnostik). Dabei wird auch  das Vorliegen einer Mitochondriopathie überprüft, die in den meisten Fällen mit einer Vergiftung einhergeht.

Wie kann zu einer Schwermetallvergiftung kommen?


Schwermetalle können in unseren Organismus über folgende Kanäle eindringen:

  • über Lunge durch aktives und passives Rauchen, durch Abgase verunreinigte Atemluft (Belastung mit Cadmium und Blei),
  • über Zahnfüllungen, Zahnimplantate, nach Wurzelbehandlungen (die häufigste Schwermetallvergiftung geschieht hier durch Amalgam-Zahnfüllungen).
  • durch Verzehr von belasteten Nahrungsmitteln und Trinkwasser (z.B. mit Quecksilber belasteter Fisch oder Pestizide in Gemüse)
  • durch Umgang mit Schwermetallen bei Arbeit oder Hobby (z.B. Löten)

Inzwischen gehen auch offizielle Gesundheitsstellen davon aus, dass jeder Mensch chronische Metallbelastungen in sich trägt, die mit steigendem Alter zunehmen.

Symptome einer Vergiftung mit Schwermetallen sind u.a.:


  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • innere Unruhe
  • Koordinationsstörungen
  • Gedächtnisverlust
  • Angststörungen
  • Nervosität
  • Schweißausbrüche
  • Übelkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Herz-Rhythmus-Störungen
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkprobleme
  • Allergische Reaktionen
  • Hautausschlag
  • Zahnfleischbluten

Chelat-Therapie: so werden Gifte aus dem Körper ausgeleitet


Chelatbildner sind Substanzen, die in der Lage sind, Metalle zu „fangen“ und festzuhalten. Kommen Chelatbildner in den menschlichen Körper, können sie dort eine Metallbelastung reduzieren indem sie die Metalle „fangen“, festhalten und als Metall-Chelatbildner-Komplex über Stuhl und Urin aus dem Körper ausleiten. Eine gute Nierenfunktion muss dafür im Vorfeld und im Verlauf einer Chelat-Therapie überprüft werden.

Eine unerwünschte Wirkung der Chelat-Therapie ist das „Wegfangen“ von lebensnotwendigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Um möglichen Mängeln vorzubeugen ist vor und während der Behandlung eine gute Versorgung mit diesen Vitalstoffen sicherzustellen.

Beispiele von (Schwer-)Metallen, die durch Chelatierung gefangen werden können, sind: Quecksilber, Blei, Silber, Arsen, Kadmium, Mangan, Nickel, Kupfer, Aluminium, Zinn, Zink, Eisen u.a.

Folgende Substanzen kommen während der Körperentgiftung als Chelatbildner zum Einsatz:

  • EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure)
  • DMSA (Dimercaptobernsteinsäure)
  • DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure)

741565_photo_jpg_xs_clipdealer.deAblauf einer Chelat-Therapie-Behandlung


Bei der Chelat-Therapie bekommt der Patient mehrere Infusionen mit:

  • Substanzen zur Bindung von Toxinen (Chelatbildner EDTA, DMSA oder DMPS) zusammen mit
  • bestimmten Vitalstoffen, welche die Entgiftungsfunktionen des Körpers unterstützen und Vitalstoff-Mängeln vorbeugen

Dabei sitzt der Patient bequem in einem Sessel, bekommt in eine Armvene eine Kanüle eingeführt, die über einen Schlauch mit einem Beutel mit der Infusionslösung verbunden wird. Die Lösungen werden langsam in die Vene abgegeben, daher dauert eine solche Infusionssitzung etwa 1-bis 1,5 Stunden.

Belastungsquellen werden definiert und beseitigt/reduziert


Zu einer Chelat-Therapie gehört außerdem immer auch das Aufspüren und die weitestmögliche Beseitigung der Belastungsursachen. Dies geschieht über das Arztgespräch, in dem mit dem Patienten gemeinsam nach erfahrungsgemäß häufigen oder auch selteneren Quellen gesucht wird und wenn möglich belastungsarme Alternativen aufgezeigt werden. Bei festgestellten Belastungsquellen im falschen Ernährungsstil wird eine Ernährungstherapie angeboten. Auch der Zustand der Darmes wird untersucht. Je nach Art und Grad der Belastung wird eine Darmsanierung empfohlen, um die wichtigen Schutzfunktionen der bakteriellen Darmflora wiederherzustellen.

Die Schwermetallentgiftung mit Chelat-Therapie gehört zu den Leistungen der Umweltmedizin

Wir führen auch eine Phospholipid-Therapie zur Körperentgiftung und Zellregeneration durch.

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