SCENAR-Therapie

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SCENAR-Therapie2016-11-11T21:35:54+00:00

SCENAR ist eine Abkürzung und bedeutet Self Control Energo Neuro Adaptive Regulation, der Name lässt das Prinzip der Behandlung bereits erahnen: Das SCENAR-Gerät gibt leichte Elektroimpulse an den Körper des Patienten ab, die vor allem auf dessen vegetatives (willentlich nicht beeinflussbares) Nervensystem einwirken. Im Körper werden darüber Anpassungs- und Regulationsvorgänge auslöst und so die Selbstheilung anregt.

Während einer Behandlung misst das Gerät permanent Veränderungen im Körper (Hautwiderstand) und passt seine Elektroimpulse selbstständig daran an. Dieses sogenannte Bio-Feedback stellt sicher, dass der Patient genau jene Impulse bekommt, die sein Nervensystem gerade benötigt.

Forscher stellten nach SCENAR-Behandlungen bei Patienten eine erhöhte Nerven- und Hirnaktivität fest. Bei bis zu 80% der SCENAR-Patienten wurden Verbesserungen im Spannungszustand der Muskeln, ein rascher Rückgang von Weichteilschwellungen (Anregung des Lymphflusses) und allgemein Veränderung der behandelten Beschwerden festgestellt.

Die SCENAR-Therapie ist ein wesentlicher Baustein in der Behandlung von Schmerzpatienten sowie eine sehr gute Option zur Anregung der körpereigenen Regulation und damit eine Unterstützung der körpereigenen, natürlichen Selbstheilungskräfte vor allem bei chronischen Erkrankungen.

Das SCENAR-Gerät wird in Deutschland von vielen namhaften Instituten eingesetzt und ist seit vielen Jahren Bestandteil der Ausbildung „Kulturwissenschaften und Komplementäre Medizin“ an derEuropa-Universität Viadrina.


Ablauf einer SCENAR-Therapie-Behandlung:

Der Patient setzt oder legt sich für eine SCENAR-Behandlung bequem hin und befreit die zu behandelnde Körperregion von der Kleidung. Das SCENAR-Gerät wird vom Therapeuten entweder mit den Elektroden direkt auf die Haut über der zu behandelnden Stelle aufgesetzt oder neben dem Patienten gelagert und über spezielle, anschließbare Elektroden mit dem entsprechenden Hautgebiet verbunden.

Über diesen Elektrodenkontakt verläuft auch die Kontrollmessung für die Bio-Feedback-Anpassung des Gerätes an die jeweilige Körpersituation. Auf diese Weise wird ebenso die Dauer der Therapiesitzung vom Körper selbst gesteuert.

Der Patient empfindet je nach Einstellung des Gerätes ein leichtes Kribbeln oder Piksen in der behandelten Hautregion, die je nach Person als angenehm oder unangenehm empfunden, jedoch nicht als Schmerzen eingestuft werden.

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