Häm-Adsorption und Extrakoporale Hyperthermie

Diese neuen Verfahren werden im BMC bei Borreliose-Erkrankungen in Kombination eingesetzt. Dafür wird das Blut des Patienten über einen speziellen Filter geleitet, der entzündungsfördernde Substanzen, Bakterien-Zerfallsprodukte, Gifte u. a. aus dem Blut herausfiltert (Häm-Adsorption). Anschließend wird das Blut außerhalb es Körpers in einem Gerät auf 41°C erwärmt, um lebende Errreger zu töten (Extrakorporale Hyperthermie). Einerseits kann mit diesem Verfahren eine schnelle Verbesserung des Krankheitszustandes des Patienten erreicht werden, da auslösende Substanzen und Bakterien aus dem Blut entfernt werden. Das Immunsystem wird nicht mehr dem Übermaß an Giften und Bakterien ausgesetzt und kann sich wieder ausbalancieren. Dass das Blut außerhalb des Körpers erwärmt wird, hat den Vorteil, dass der meist geschwächte Patient nicht den v. a. Kreislauf- und Herz-Belastungen der Wärme ausgesetzt ist, wie es bei der sonst üblichen Hyperthermie („Fieberbett“, Erwärmung des Gesamtkörpers des Patienten).

 

Fragen zur Häm-Adsorption und Extrakoporale Hyperthermie

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