Work-Life Balance und Burnout: die Unzertrennlichen

/, chronische Erschöpfung CFS, Depression, Stress/Work-Life Balance und Burnout: die Unzertrennlichen

Work-Life Balance und Burnout: die Unzertrennlichen

Der Begriff Work-Life-Balance ist in aller Munde und steht für eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Daher wird er oft im Zusammenhang mit einem Burnout oder einer großen Erschöpfung benutzt. Stimmt die Work-Life-Balance nicht, powert sich der Mensch aus.

Doch ist das die richtige Herangehensweise? Nur wer für einen guten Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung sorgt, kann langfristig einem Burnout entgehen, das ist klar. Aber eine Work-Life-Balance stellt das nicht unbedingt dar …

Work statt Life? – Wann findet Ihr Leben statt?

Sie leben 24 Stunden am Tag. Diese Zeit kann man nicht unterteilen in eine angeblich stressreiche Arbeit und ein entspannendes Leben danach. Denn bei vielen Menschen sieht die Sache ganz anders aus. Da ist das Privatleben mindestens so stressig wie die Arbeit, weil Kinder oder Pflegebedürftige zu versorgen sind, weil der Haussegen schief hängt oder weil die Freizeit mit so vielen Aktivitäten und Verpflichtungen verplant ist, dass zum echten Entspannen gar kein Raum bleibt.

Manche Menschen „entspannen“ gar von ihrem Privatleben bei der Arbeit, und machen ihren Job dabei sehr gut. Denn es kommt nicht darauf an, wo wir uns wann befinden, bei der Arbeit oder zuhause, sondern es kommt darauf an, wie wir uns dabei fühlen. Nur dann, wenn wir uns wohl und gelassen fühlen, können wir gesund bleiben. Denn das tut uns gut und hilft, einen Burn-out zu vermeiden.

Schauen Sie in sich hinein – wie geht es Ihnen wirklich?

Ein voller Terminkalender, ein verantwortungsvoller Job oder Streit daheim sind alle keine sicheren Zeichen für einen drohenden Burn-out. Sie können es aber sein, zusammen mit anderen Dingen: Rückenschmerzen, Vergesslichkeit, übermäßige Sehnsucht nach Urlaub, fehlende Erholung durch Nachtschlaf oder übermäßige Müdigkeit am Tage sind dafür Beispiele. Hinzu kommt Ihr eigenes Denken: Was assoziieren Sie mit Ihrem Arbeitsplatz, was mit Ihrem Zuhause? Können Sie irgendwo „auftanken“?

Wie zufrieden sind Sie mit dem, was Sie tun und erreichen? Verlangen Sie (zu) viel von sich, Ihrem Körper und Ihrem Geist? Sind Sie in letzter Zeit sehr reizbar geworden? Streiten Sie sich mehr als früher mit Kollegen, Freunden oder Familienmitgliedern? All diese Dinge können Hinweise auf einen Burn-out sein.

Burnout bekommt, wer sich verbraucht

Wenn Sie sich häufig leergepumpt oder überfordert fühlen, sollten Sie danach schauen, welche Möglichkeiten Sie haben, um wieder aufzutanken. Und diese Möglichkeiten sollten in Ihrem normalen (Arbeits-)Alltag stattfinden, nicht nur im Urlaub oder wenn Sie sich (einmal mehr?) krankschreiben lassen und daheim im Bett liegen müssen. Schauen Sie zum Beispiel hin und wieder im Verlauf eines Tages durch ein (wenn möglich geöffnetes) Fenster ins Freie und atmen Sie bewusst ein paar Mal tief ein und aus. Sie werden sofort spüren, wie Ihr Körper und Ihr Geist ruhiger werden und Sie wieder mehr Kraft haben. Oder legen Sie Ihre Hände vor Ihre Augen und starren Sie eine Weile in das Dunkle Ihrer Handinnenflächen. Solch kurze „Auszeiten“ sind wichtig, um einen übervollen Alltag zu meistern. Lassen Sie es nicht so weit kommen, dass solch kleine Hilfen nichts mehr bringen.

Nerven wie Drahtseile oder „Sensibelchen“?

Oft wird behauptet, dass es typabhängig sei, wer Stress und große Anspannungen gut aushält oder nicht. Tatsächlich aber ist es so, dass jeder für sich selbst etwas dafür tun kann, dass seine „Nervenstärke“ besser wird. Auf die „Lebensbalance“ mit An- und Entspannung zu achten ist dabei ein wesentlicher Faktor. Wer ständig bis an seine Grenzen geht – oder gar noch darüber hinaus – tut sich nichts Gutes und verbraucht seine Kräfte.

Sind sie auch solch ein Kandidat? Dann tun Sie ab sofort mehr für sich: Gönnen Sie sich regelmäßig kurze und lange Auszeiten, sorgen Sie für eine gute Ernährung (zum Beispiel mit einer individuell abgestimmten Ernährungstherapie), denn Ihre Nerven sind sehr stark davon abhängig, wie gut Sie Ihren Körper mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Und sorgen Sie regelmäßig für Bewegung: Ein Spaziergang am Abend, eine Walkinggruppe nach Feierabend, Fahrradfahren zur Arbeit, es gibt viele Möglichkeiten, Bewegung in den Alltag einzubauen, ohne viel Zeit dadurch zu „verlieren“. Und außerdem: Denken Sie immer daran, dass Sie über diese Maßnahmen Ihre Kraft zurückgewinnen, die Ihnen eine viel höhere Lebensqualität bringen, als Sie sie ohne diese hätten!

Wir helfen Ihnen gern!

Wenn Sie sich Unterstützung wünschen, um wieder zu einer besseren Lebensbalance und weniger Erschöpfung zu finden, dann stehen wir für Sie bereit: Das BioMedical Center Speyer ist eine Privatpraxis, die sich auf die Prävention und die Behandlung von chronischer Erschöpfung und Burn-out-Syndrom spezialisiert hat. Wir bieten Ihnen ein erfolgreiches Gesamtkonzept, indem die Ursachen Ihrer Erschöpfung diagnostiziert und individuell therapiert werden können. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass Menschen mit Erschöpfung und Burnout mehr brauchen, als die richtige Work-Life-Balance, um wieder zur alten Leistungsfähigkeit und Kraft zurückzufinden und haben die richtigen Maßnahmen dafür entwickelt.

By | 2016-07-14T13:15:57+00:00 Februar 13th, 2015|Categories: Burnout, chronische Erschöpfung CFS, Depression, Stress|0 Comments

About the Author:

Leave A Comment