Doppelhämatokrit

Doppelhämatokrit2016-12-16T11:27:36+00:00

Diagnostikmethode der Ganzheitlichen Kardiologie nach Dr. Peter Hain, Bad Nauheimhematokrit

Eine Hämatokrit-Bestimmung misst die Anteile der Erythrozyten (roten Blutkörperchen) und den Anteil der Flüssigkeit in einem gerinnungsfreien Blut. Damit werden die „Dicke“ des Blutes und der Wasserhaushalt des Patienten abgebildet.

Die ganzheitliche Kardiologie hat festgestellt, dass die Hämatokrit-Werte von venösem, sauerstoffarmen Blut und arteriellem, sauerstoffreichem Blut unterschiedlich sind. Die Hämatokrit-Bestimmung nach Blutabnahme aus der Armvene und zeitgleich aus der Fingerbeere mit Vergleich der beiden Werte nennt die Ganzheitliche Kardiologie nach Dr. Peter Hain den Doppelhämatokrit. Um die Genauigkeit der Untersuchung zu erhöhen wird jeder Wert vier- bis sechsmal bestimmt und ein Mittelwert errechnet.

Mit der einfachen Analyse des Doppelhämatokrits kann die Ganzheitliche Kardiologie

  • frühzeitig eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) erkennen – deutlich früher als dies in der herkömmlichen Kardiologie möglich ist.
  • die sympathikotone Anspannung des Patienten erfassen
  • die Wirkung einer entwässernden Therapie beobachten, um rechtzeitig individuelle Anpassungen vornehmen zu können.
  • die notwendigen Mengen des therapeutischen Aderlasses zur Blutvolumenregulation bestimmen. Auf diese Weise kann optimal am individuellen Bedarf entlang therapiert werden.

 

Nach den praktischen Erfahrungen der Ganzheitlichen Kardiologie ist der Doppelhämatokrit ein sensibles Werkzeug, das vielseitig eingesetzt werden kann und gleichzeitig gut mit den Berichten der Patienten zu ihrem Gesundheitsempfinden korreliert.