Der diagnostische Aderlass (nach Dr. Peter Hain)

///Der diagnostische Aderlass (nach Dr. Peter Hain)
Der diagnostische Aderlass (nach Dr. Peter Hain) 2016-11-16T16:31:39+00:00

Ein Aderlass ist in vielen Köpfen noch immer eine mittelalterliche Methode, die die Bader damals anwandten und die – nach verbreiteter Sicht heute – zwangsläufig zu einer Schwächung des Patienten führen musste, da ja mit dem Blut auch wertvolle Blutzellen und Nährstoffe verlorengingen. Doch diese Einschätzung stimmt nicht mehr. Ein Aderlass – richtig angewendet – ist ein hochmodernes und effektives Instrument, um bei Symptomen an Herz und Gefäßen die Gesundheit schnell und effektiv wiederherzustellen. Durch den Aderlass nach Dr. Peter Hain kann man mit dem Aderlass eine individuelle fein abgestimmte Blutvolumenregulation vornehmen, die sich positiv bei Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, nächtliche Herzbeschwerden, Bluthochdruck u. a. auswirken. In unserer Praxis können wir das täglich beobachten.

Um ein Blutvolumenregulation korrekt und nutzbringend einzusetzen, ist vor dem therapeutischen Aderlass ein diagnostischer Aderlass notwendig. Dieser gibt Auskunft darüber, ob und wie viel Blut gelassen werden sollte, in welchen Einzelportionen und in welchen Abständen.

Für den korrekten diagnostischen Aderlass wird zuerst etwas Blut für eine Bestimmung des Doppelhämatokrit entnommen. Anschließend wird ein kleiner Aderlass von wenigen Millilitern gemacht. Nach 24 bis 48 Stunden wird erneut ein Doppelhämatokrit bestimmt. Je nachdem, welches Ergebnis dieser zweite Doppelhämatokrit im Vergleich zum ersten ergibt, wird das Vorgehen des therapeutischen Aderlasses individuell für den Patienten ermittelt.