Akupunktur

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Akupunktur2016-11-11T21:44:46+00:00

Akupunktur BehandlungDie Akupunktur ist eine jahrtausendealte Heilmethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie orientiert sich an den in der asiatischen Heilkunde postulierten Energiebahnen (Meridianen). Diese verlaufen durch den gesamten menschlichen Körper und verteilen nach Auffassung der asiatischen Heilkunde die Lebensenergie „Qi“. Bei bestimmten Zuständen (z.B. bei Kälte oder Wärme) aber auch gerade bei Beschwerden und Erkrankungen wird diese Energie blockiert, die mithilfe der Akupunktur wieder ermöglicht werden sollte. Somit bewirkt Akupunktur eine Stimulation aller Körpersysteme und kann positiv auf die allgemeine Regulationsfähigkeit des Patienten einwirken.

 

Bei welchen Beschwerden kann Akupunktur helfen?


Mehrere Untersuchungen haben in den letzten Jahren Verbesserungen bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen durch Akupunktur nachgewiesen:

  • Akupunktur NadelnSchmerzen (vor allem Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Arthroseschmerzen, chronischen Schmerzen, Verspannungen, Menstruationsschmerzen, „Tennisellbogen“ u.a.)
  • Asthma
  • Heuschnupfen
  • Magen- und Darmprobleme
  • Tennisellbogen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwanerschaft und Geburt: als Maßnahme zur Geburtsvorbereitung eingesetzt werden (z.B. zur Wehenauslösung, Linderung der Schmerzempfindlichkeit, Verbesserung Gewebeelastizität).

Positive Erfahrugen mit der Akupunktur haben zu einer breiteren Akzeptanz dieser Methode in der Schulmedizin geführt. Eine vollständige Aufklärung des Wirkmechanismus der Akupunktur mit wissenschaftlichen Methoden ist jedoch bisher noch nicht geglückt.

* Dies ist nur eine Beispiel-Liste

* Quellen mit Untersuchungen: siehe unten auf der Seite

Ablauf der Akupunktur-Behandlung


Akupunktur GesichtBei einer Akupunktur werden sterile, stark biegsame, dünne Nadeln unterschiedlicher Länge in bestimmte Punkte auf den Meridianen gestochen. Der Einstich wird in den meisten Fällen kaum bemerkt. Nach dem Setzen der Nadeln ist die Akupunktur völlig schmerzfrei. Ausnahmen können zusätzliche Stimulierungen sein, die der Therapeut durch vorsichtiges Bewegen (Drehen oder Gegenklopfen) der Nadeln erzeugt. Der Therapeut hat die zu stechenden Punkte im Vorfeld der Behandlung entsprechend der Beschwerden und Diagnosen des Patienten ausgewählt. Im Allgemeinen beträgt die Anzahl der gestochenen Punkte je Sitzung zwischen 10 und 15, kann aber auch darüber liegen.

Der Patient setzt oder legt sich für eine Akupunktur bequem hin. Je nach zu stechenden Punkten werden die benötigten Körperareale von Kleidung befreit. Der Therapeut sticht und stimuliert gegebenenfalls die ausgewählten Punkte. Danach ruht der Patient mit den Nadeln zwischen 15 und 30 Minuten. Anschließend werden die Nadeln entfernt.

Neben einer solchen Sitzung ist es auch möglich, sogenannte Dauernadeln zu setzen. Dabei handelt es sich um sehr kurze Nadeln, die stabil an einem kleinen Pflaster befestigt sind. Sie werden vom Therapeuten in die ausgewählten Meridianpunkte gesetzt und verbleiben dort mehrere Tage, meist bis sie sich von selbst herauslösen.

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