Das Cholesterin ist nicht das Problem bei Herzkrankheiten, sondern die Entzündung

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Das Cholesterin ist nicht das Problem bei Herzkrankheiten, sondern die Entzündung

Das Cholesterin ist nicht das Problem bei Herzkrankheiten, sondern die Entzündung

Auf einen Blick :

  • Lange verunglimpft als Haupt-Auslöser für Herzerkrankungen, ist Cholesterin tatsächlich eine wesentliche und wichtige Komponente fast jeder Zelle Ihres Körpers und hat eine schützende Funktion für Ihr Atem-, und Magen-Darm-Systems inne.
  • Jüngste wissenschaftliche Forschungsergebnisse unterstrichen erneut die Bedeutung von Entzündungen bei der Entwicklung chronischer Krankheiten, einschließlich Herzerkrankungen, Atherosklerose und koronaren Herzkrankheiten.
  • Mit Medikamenten zur Verringerung der Cholesterinspiegel oder Entzündungen können Sie Ihr Risiko von tödlichen Nebenwirkungen erhöhen. Natürliche Heilmittel, die nicht mit gefährlichen gesundheitlichen Problemen verbunden sind, schließen Magnesium mit ein, balancieren essentielle Fette und reduzieren die Hyperinsulinämie.

Cholesterin ist eine wachsartige Substanz, welche in fast jeder Zelle Ihres Körpers gefunden wird und es ist wichtig für eine gute Gesundheit.

Ihr Körper nutzt das Cholesterin zur Hormonproduktion, schützt Ihre Zellmembranen, unterstützt die Verdauung Ihrer Nahrung und reguliert Ihren Vitamin D-Spiegel, je nach Sonnenexposition.

Bei Tieren wird das Cholesterin in der gleichen Weise benötigt.

Dies bedeutet, dass im Fleisch von Rindfleisch, Schweinefleisch oder Huhn ähnliche Cholesterinspiegel vorzufinden sind. Auch die Fettzellen im Tierfleisch weisen die gleiche Menge an Cholesterin auf.

Alle Fleischarten enthalten im Durchschnitt 25 Milligramm Cholesterin pro  28,35 g. 1

• Die Ernährungsrichtlinien aus den Jahren 2015-2020 für Amerikaner3 gaben an, Cholesterin sei gefährlich für die Gesundheit4:

“Cholesterin ist die Folge eines Überkonsums“.

Die gleichen Richtlinien gaben auch eine Limitierung des Zuckerkonsums an: nicht mehr als 10% in Ihrer Ernährung5, das entspricht ca. 50 g Zucker oder 200 Kalorien pro Tag bei einem Gesamtkalorienumsatz von ca. 2.000 Kalorien.

Auch dieser Anteil ist weit höher als das, was wirklich gesund für Sie ist, denn alle aufgenommenen Netto-Kohlehydrate sind der Hauptfaktor für die Entstehung von Entzündungen in Ihrem Körper.

In der neueren Zeit wurden Forschungsergebnisse veröffentlicht (gesponsert von Novartis Pharma), die eine Verringerung der wiederkehrenden Herzinfarkte, Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Todesfälle bei Teilnehmern zeigten, welche entzündungshemmende Medikamente einnahmen, die aber den Cholesterinspiegel nicht senkten6.

Obwohl die Ergebnisse der Studie ermutigend waren, da sie wissenschaftlich begründet die Assoziation zwischen Entzündungen und Herzerkrankungen demonstrierten, kann ich nicht empfehlen, eine pharmazeutische Intervention anzuwenden.

Eine Senkung der Entzündungen minimiert das Risiko von Herzerkrankungen

Die Studie von Brigham war der Höhepunkt einer fast 25-jährigen Herz-Kreislauf-Forschungsarbeit.

In dieser Studie wurde untersucht, wie sich durch eine Verringerung der Menge von Entzündungen im Körper auch das Risiko rezidivierender Herzinfarkte oder Schlaganfälle reduzieren würde.

Eingeschlossen in diese Studie waren 10.000 Menschen, die zuvor einen Herzinfarkt erlitten hatten und anhaltend erhöhte C-reaktive Proteine aufwiesen (Biomarker für Entzündungen).

Die Teilnehmer dieser Studie waren gegliedert in vier Gruppen, die alle eine aggressive Gesundheitsversorgung erhielten.

Drei Gruppen wurden das Medikament Canakinumab in verschiedenen Dosierungen verabreicht und die vierte Gruppe, die Placebo-Gruppe, erhielt keine Medikamente.

Das Medikament von Novartis Pharma zeigte die Fähigkeit auf, Entzündungen zu reduzieren mit gleichzeitig verringertem Risiko von Herzinfarkten und einem reduzierten Bedarf an interventionellen Verfahren wie der Bypass-Chirurgie oder der Angioplastie7.

Mit in dieser Studie wurde auch die Wirksamkeit einer niedrigen Dosis Methotrexat beobachtet- ein preiswertes Medikament, das bei Krebserkrankungen und rheumatoider Arthritis eingesetzt wird, diese Untersuchungen sind erst in einigen Jahren abgeschlossen.

Positive Effekte bei der Gabe von Methotrexat wurden bereits nachgewiesen, aber es muss darauf hingewiesen werden, dass es hier eine große Anzahl gefährlicher Nebenwirkungen geben kann: Darmblutungen, Sepsis, Reduktion der Blutplättchen und Leberschäden.

Dass Entzündungen bei der Entwicklung von zahlreichen Krankheiten, insbesondere Herzerkrankungen von Bedeutung sind, ist nicht neu, aber erst jetzt beginnt die Pharmaindustrie mit entsprechenden Untersuchungen und Forschungen.

Entzündungen sind mit Herzerkrankungen, Krebs und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden 

Verstehen Sie mich nun nicht falsch:

Studien wie diese bestätigen die Hypothese, dass Entzündungen zu den wichtigsten auslösenden Faktoren für Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes und vielen anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zählen.

Und als Vertreter einer Natur-Medizin gehen wir immer möglichst Wege mit Naturstoffen!

Chronische Schmerzen, periphere Neuropathie und Migräne sind ebenfalls mit entzündlichen Prozessen in Ihrem Körper verbunden.

Leider ist die Situation derzeit so, dass, während viele Menschen an diesen Erkrankungen leiden, das Verständnis dafür, wie man die Entzündungen beseitigt, nicht allgemein vorhanden ist.

Viele Ärzte geben einfach Medikamente, die eine große Zahl von Nebenwirkungen haben.

Die Quelle der Entzündungen in Ihrem Körper wird in der Regel durch Ihre Lebensstil-Entscheidungen beeinflusst, vor allem denjenigen, die Ihren Magen-Darm-Trakt beeinflussen.

Der Grad der Permeabilität  oder wie viel Schad- und Nährstoffe Ihr Darm passieren lässt, ist abhängig von einer Vielzahl von Faktoren.

Schon kleinste Störungen können zu kleinen Löchern in Ihrem Darm führen, die es dann möglich machen, dass Lebensmittelpartikel und Bakterien in Ihren Blutstrom gelangen und eine Immunantwort auslösen, die auch als Leaky-Gut-Syndrom bezeichnet wird.

Das Leaky-Gut-Syndrom löst Entzündungen in Ihrem Körper aus und erhöht Ihr potenzielles Krankheitsrisiko.

Ihre Fähigkeit, die aufgenommene Nahrung richtig zu verdauen oder Nährstoffe zu absorbieren ist dann sehr gering.

Eine der Nahrungsmittelgruppen, die bei der Entwicklung eines Leaky-Gut-Syndroms ein großer Schadfaktor sind, sind Getreidekörner.

Obwohl uns die Werbung oft die gesundheitlichen Vorteile des Essens von Vollkorngetreide ans Herz legt, zeigt eine steigende Zahl von wissenschaftlichen Beweisen, dass ganze Körner, Lektine und Hülsenfrüchte verantwortlich sind für die Entwicklung des Leaky-Gut-Syndroms und den daraus resultierenden Entzündungen.

Medikamente sind nicht immer die passende Antwort

In vielen Fällen haben die behandelnden Ärzte ein unzureichendes Verständnis der Gefahren der Verwendung pharmazeutischer Interventionen zur Behandlung von Entzündungen und anderen Krankheiten.

Sie verordnen häufig zu rasch Medikamente, möglicherweise weil sie glauben, dass ihre Patienten eher bereit sind, eine Pille zu nehmen, als ihre Essgewohnheiten oder ihren Lebensstil zu ändern.

Leider finden sich bei den Medikamenten zahlreiche Nebenwirkungen, die den Zustand ihrer Patienten eher verschlechtern als verbessern.

Dies wurde in der vorgestellten Studie deutlich aufgezeigt.

Nebenwirkungen von anderen entzündungshemmenden Medikamente haben dazu geführt, dass die Medikamente vom Markt genommen wurden, wie z. B. Vioxx, nachdem festgestellt wurde, dass das Medikament das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen erhöht.

Statine gehören ebenfalls zu den Medikamenten, die mit der falschen Vorstellung verordnet werden, nämlich der, dass die Verringerung Ihres Cholesterinspiegels Ihr Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle verringert.

Dr. Dwight Lundell, Chefarzt der Chirurgie am Banner Heart Hospital in Arizona, ist gegen den Einsatz von Statinen und vertritt die These, dass diese seinen kardiologisch erkrankten Patienten mehr Schaden zufügt als Nutzen.

Der Einsatz von Statinen zeigte bei einer großen Zahl der Patienten Nebenwirkungen, denn diese Medikamente reduzieren die Fähigkeit Ihres Körpers, CoenzymQ10 zu absorbieren, welches notwendig ist für die Energieproduktion aller Ihrer Körperzellen.

Statine reduzieren auch die Fähigkeit Ihres Körpers, Vitamin K2 zu absorbieren, stimulieren Atherosklerose und Herzinsuffizienz14.

Weitere wissenschaftliche Studien haben auch die Verwendung von Statin-Medikamenten bei Krebs15, 16, Diabetes17, neurodegenerativen Erkrankungen18, Muskel- und Skelett-Erkrankungen19 und Katarakten20 untersucht.

Statine haben nicht nur gefährliche Nebenwirkungen, sie sind nicht wirksam bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen.

Sie können davon ausgehen, dass sinkende Cholesterinspiegel nicht der Beweis dafür sind, dass Sie gesünder werden, denn das wäre falsch.

Cholesterin ist nicht unser Feind

Das Minnesota-Koronar-Experiment war eine Studie, die zwischen 1968 und 1973 durchgeführt wurde und die die Beziehung zwischen unserer Ernährung und der Herzgesundheit untersuchte21.

Die Wissenschaftler nutzten eine doppelblinde randomisierte Studie, um die Wirkung von Pflanzenöl gegenüber gesättigten Fetten bei koronaren Herzkrankheiten und Sterbefällen zu bewerten.

Die Ergebnisse blieben bis zum Jahr 2016 unveröffentlicht, dann erschienen sie im BMJ (British Medical Journal).

Eine Analyse der gesammelten Daten ergab, dass eine Senkung der Cholesterinspiegel durch diätetische Eingriffe das Sterberisiko durch koronare Herzerkrankungen nicht verringerte.

Die Wissenschaftler folgerten hieraus22:

“Verfügbare Beweise aus randomisierten kontrollierten Studien zeigen, dass der Ersatz von gesättigten Fettsäuren in der Ernährung mit Linolsäure effektiv das Serum-Cholesterin senkt, aber nicht die Hypothese unterstützt, dass dies zu einem niedrigeren Sterberisiko durch koronare Herzerkrankungen führt.“

Weitere Befunde aus dem Minnesota-Koronar-Experiment fügen zu der wachsenden Zahl von Beweisen hinzu, „dass eine unvollständige Veröffentlichung zur Überschätzung der Vorteile des Austauschs von gesättigten Fetten mit pflanzlichen Ölen, die reich an Linolsäure sind, beigetragen hat“.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass für jeden 30-Punkte-Rückgang des Gesamt-Cholesterins, es eine 22%ige Erhöhung der Sterberate durch Herzerkrankungen gab.

Bei den folgend durchgeführten Autopsien hatte die Gruppe, wiesen beide Patientengruppen die gleiche Menge an atherosklerotischen Plaques in ihren Arterien auf.

Nachdem Wissenschaftler empfohlen hatten, die Amerikaner sollten aufhören Fleisch, Eier und gesättigte Fette zu essen, sowie die Aufnahme von Zucker und anderen Kohlenhydraten zu vermeiden, spitzte sich die Situation zu:

Die Übergewichtigkeit im Land explodierte, ebenso wie die Zahl der Menschen, die an Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall leiden.

Nach über 50 Jahren wissenschaftlicher Forschungen muss nun ein anderer Täter in den Fokus rücken, denn es war und ist nicht das Cholesterin.

Cholesterin ein Reaktionsmechanismus, der von Ihrem Körper aktiviert wird, wenn ein Blutgefäß durch einen entzündlichen Prozess verletzt wird23.

Tritt eine Verletzung der Gefäßwand auf, sendet Ihr Körper Cholesterin genau zu diesem Punkt, um in diesem Bereich weitere Schäden zu vermeiden, ähnlich wie Schorf, nachdem Sie sich in die Haut geschnitten haben.

Beverly Teter, Lipid-Biochemikerin der Universität von Maryland, erforscht seit Jahren, wie die verschiedenen Fettarten in Ihrer Ernährung langfristig Ihre Gesundheit beeinflussen.

Sie stellte fest, dass Menschen mit höheren Cholesterinspiegel länger leben24.

Es ist der entzündliche Prozess in Ihrem Körper, der zuerst eine Verletzung Ihrer Arterienwände auslöst.

Egal wie niedrig Ihr Cholesterinspiegel auch ist, Ihr Körper wird immer noch das Cholesterin verwenden, um die Arterienwand zu reparieren.

Ohne Entzündung werden Ihre Arterienwände nicht verletzt und es gibt keine atherosklerotischen Plaques, die eventuell die Arterien blockieren können. Statine arbeiten, um Ihren gesamten Cholesterinspiegel zu senken, schützen aber nicht vor Entzündungen.

Die künstliche Verringerung des Gesamtcholesterins hat also sehr wenig mit Ihrem Gesamtrisiko für Herzkrankheiten zu tun.

Beurteilung des Risikos für Herzerkrankungen 

Wie Sie Ihr Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewerten, erklären die spezifischen Verhältnisse und Blutspiegel-Werte, die Ihnen viel mehr erklären als nur der Gesamt-Cholsterinspiegel.

Die Größe Ihres Low-Density Lipoprotein (LDL) Cholesterins, zum Beispiel, ist wichtiger als Ihre gesamte Gesamt-LDL-Ebene.

Große Partikel-LDLs sind nicht schädlich für Ihre Gesundheit, während die kleineren, dichteren LDL-Partikel Probleme verursachen können, denn während sie sich durch die Auskleidung Ihrer Arterien quetschen, oxidieren sie und lösen eine Entzündung aus.

• Ein NMR-LipoProfil, welches die Größe Ihrer LDL-Partikel misst, gibt eine bessere Beurteilung Ihres Risikos von Herzerkrankungen ab als das Gesamtcholesterin oder Gesamt-LDL.

Die folgenden Tests geben Ihnen auch eine bessere Bewertung Ihres potenziellen Risikos für Herzinfarkt oder koronare Herzkrankheiten:

  • HS-CRP.

Hohe Empfindlichkeit, C-Reaktivprotein ist eine der besten Gesamtmaßnahmen gegen eine Entzündung. Da wir jetzt verstehen, dass Entzündungen, und nicht Cholesterin, die primäre Ursache für Herzerkrankungen sind, wäre dies ein ausgezeichneter Screening-Test.

Je niedriger die Zahl, desto besser. Idealerweise sollte Ihr Spiegel unter 0.7 liegen.

  • Cholesterin-Verhältnisse: 

Ihr HDL-/Cholesterin-Verhältnis und Triglycerid-/HDL-Verhältnis ist ein starker Indikator für Ihr Risiko.

Für Ihr HDL-/Cholesterin-Verhältnis teilen Sie Ihren HDL durch Ihr Gesamt-Cholesterin und multiplizieren dies mit 100.

Dieser Prozentsatz sollte idealerweise über 24 Prozent liegen. Für Ihr Triglycerid-/HDL-Verhältnis teilen Sie Ihre eigene Triglycerid-Summe durch Ihren HDL und multiplizieren mit 100. Der ideale Prozentsatz liegt unter 2%.

Ein erhöhter Insulinspiegel durch Zucker und Kohlenhydrate erhöht die Entzündungen in Ihrem Körper. Einmal gegessen, lösen diese Chemikalien die Freisetzung von Insulin, die Förderung der Anhäufung von Fetten und die Schaffung von Triglyceriden aus, so dass es schwieriger für Sie wird, Gewicht zu verlieren oder Ihr normales Gewicht zu halten.

Überschüssiges Fett ist einer der Hauptbeteiligten bei der Entstehung von Herzkrankheiten25.

Ihr Fasten-Insulinspiegel kann durch eine einfache, kostengünstige Blutprobe bestimmt werden. Ein normaler Nüchtern-Blutinsulinspiegel liegt unter 5 Mikrounits pro Milliliter (mcU/ml), aber idealerweise sollten es unter 3 mcU/ml sein.

Ist Ihr Insulinspiegel höher als 3 bis 5, dann ist für Sie der effektivste Weg, dies zu optimieren, indem Sie Ihre aufgenommenen Netto-Kohlehydrate reduzieren.

Studien haben gezeigt, dass Menschen mit höheren Nüchtern Blutzuckerspiegeln ein höheres Risiko für koronare Herzkrankheit haben26.

Wenn Ihr Fasten-Blutzucker zwischen 100 und 125 mg/dl liegt, dann erhöht sich Ihr Risiko für eine koronare Herzkrankheit auf 300% mehr als bei denjenigen, bei denen der Spiegel unter 79 mg/dl liegt.

  • Überschüssiges Eisen

Zu viel Eisen schafft eine gute Umgebung für oxidativen Stress, so können sich Ihre Entzündungsmarker erhöhen und Ihr Risiko für Herzerkrankungen. Ein idealer Eisenspiegel bei erwachsenen Männern und nicht-menstruierenden Frauen liegt zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml).

Natürliche Methoden zur Verringerung von Entzündungen

• Es gibt mehrere Faktoren, die den entzündlichen Prozess in Ihrem Körper beeinflussen. Einige der bedeutungsvolleren sind:

• Hyperinsulinämie:

Ein Überschuss von Insulin in Ihrem Blut, ausgelöst durch eine Ernährung, reich an Netto-Kohlenhydraten, erhöht Ihr Entzündungsniveau.

Allerdings gibt es noch weitere Faktoren, die Ihren Insulinspiegel beeinflussen, wie Rauchen, Schlafqualität und der Anteil von Vitamin D.

• Unausgeglichene Fettsäuren:

Ihr Körper braucht ein Gleichgewicht von Omega-3 und Omega-6-Fetten. Leider haben die meisten Diäten eine Überfülle von Omega-6-Fetten, die zu größeren Mengen an Entzündungen führen.

Streben Sie nach einem 1:1-Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fetten, um Entzündungen und Ihr Risiko von Herzerkrankungen zu reduzieren.

Eisenspeicher: 

Stellen Sie sicher, dass Ihr Ferritin-Blutspiegel unter 80 ng/ml liegt. Wenn dieser Wert erhöht ist, kann dies Ihr Entzündungsniveau erhöhen. Der einfachste und effizienteste Weg, um Ihren Eisen-Spiegel zu senken, ist eine Blutspende.

Wenn Sie nicht spenden können, dann kann durch eine therapeutische Phlebotomie effektiv das überschüssige Eisen beseitigt werden.

• Leaky-Gut: 

Lebensmittelpartikel und Bakterien, die aus Ihrem Darm austreten, erhöhen Ihr Entzündungsniveau und Ihr Risiko für Herzerkrankungen.

Durch die Beseitigung von Getreidekörnern, Zuckern und lektinreichen Hülsenfrüchten, bei gleichzeitiger Zugabe von fermentierten Lebensmitteln, können Sie Ihren Darm heilen und reduzieren Ihren Entzündungsgrad.

Unzureichender Magnesiumspiegel: 

Mit unseren heutigen Ernährungsmöglichkeiten erhalten Sie über den normalen Weg lediglich 150 mg Magnesium pro Tag, daher sollten Sie Magnesium als Ergänzung einnehmen.

Beginnen Sie mit der Einnahme von 200 mg oral Magnesiumcitrat täglich.

Viele von uns profitieren von einer täglichen Aufnahme von 1 bis 2 g Magnesium, Sie sollten aber immer auf die Reaktionen Ihres Körpers achten.

Meine persönliche Präferenz für eine Magnesium-Supplementierung ist Magnesium-Threonat, das, wie es scheint, effizienter die Zellmembranen durchdringen kann, einschließlich Ihrer Mitochondrien.

Es dringt in die Blut-Hirn-Schranke ein und kann helfen, Ihre Gedächtnisleistungen  zu verbessern, und es kann eine gute Alternative sein, um Migräne-Kopfschmerzen zu reduzieren.

Quellen und Referenzen:

By | 2017-11-28T12:34:30+00:00 November 27th, 2017|Categories: Allgemein, Chronische Entzündungen|3 Comments

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3 Comments

  1. Uri Lempert Heilpraktiker 4. Dezember 2017 at 8:57 - Reply

    Sehr informativ, gut recherchiert und dargestellten
    Hilfreich für Therapeuten und Patienten

    • Dr. Rainer Mutschler 22. Januar 2018 at 18:53 - Reply

      Das stimmt: Ketogene Kost ist eine riesige Hilfe – wir werden bald neue Artikel dazu machen.

  2. Jürgen Richter 22. Januar 2018 at 18:43 - Reply

    Sehr interessante Informationen.

    Eigentlich müsste bei Patienten mit Herzproblemen, die Umstellung auf eine Ketogene Diät sehr hilfreich sein.
    Durch diese Form der Ernährung wird ja automatisch die Kohlenhydrat-Aufnahme reduziert.
    Was meinen Sie hierzu Dr. Mutschler?
    Es wäre interessant zu diesem Thema einen Blog-Beitrag zu haben.

    Vielen Dank.
    Freundliche Grüsse
    Jürgen

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