Mitochondriopathie

mitochondrium Mitochondriopathie – Definintion


Als Mitochondriopathie wird der pathologische Zustand der Mitochondrien beschrieben, die in ihrer Funktion, ATP herzustellen, gestört sind. ATP (Adenosintriphosphat) ist der energievermittelnde körpereigene Stoff, der von den Mitochondrien in unseren Zellen produziert wird. Sie können rechts eine schematische Abbildung eines Mitochondriums sehen.

Anhaltende Mitochondriopathie kann zu sehr unterschiedlichen Multisystemerkrankungen führen, die wegen ihrer Ausmaße das Niveau von Zivillisationskrankheiten erreicht haben. In der biologischen Medizin wurde infolge langjähriger Forschung bereits erwiesen und annerkannt, dass 90% aller chronischen physiologischen Erkrankungen im menschlichen Körper auf die defekte Funktionsweise innerhalb von Mitochondrien zurückzuführen sind.

Folgende Erkrankungen werden mit einer Mitochondriopathie bereits in Zusammenhang gebracht:

  • Demenz, Alzheimer
  • Parkinson
  • Epilepsie
  • Depression
  • Burnout Syndrom
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom / CFS
  • ADHS
  • Diabetes Mellitus
  • Übergewicht
  • metabolisches Syndrom
  • Krebs
  • Autoimmunerkrankungen
  • Herzkreislauferkrankungen wie Bluthochdruck (Hypertonie), Herzinfarkt, Schlaganfall, Arterielle Sklerose
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Nahrungsmittelallergien
  • Asthma
  • Neurodermitis und mehr…

Mit der Regenerativen Mitochondrien-Medizin hat sich in den letzten Jahren eine ganz neue Chance für die Betroffenen aufgetan. Unser Gesundheitszentrum entwickelt und verfolgt diesen Ansatz von Grund auf konsequent. Als unsere Referenz auf diesem Gebiet spricht für uns nicht nur positive Patientenerfahrung aber auch die Initiierung, Veranstaltung und Referententätigkeit von Dr. Rainer Mutschler im Curriculum für Ärzte “Klinische Mitochondrienmedizin und Umweltmedizin” (Mehr Infos dazu hier).

Wie wird eine Mitochondriopathie therapiert?


Sehen Sie dazu das Video, in dem Dr. Mutschler die Therapiemöglichkeiten bei mitochondrialen Funktionsstörungen erklärt.

Wie entsteht eine Mitochondriopathie?


Die Hauptfunktion der Mitochondrien besteht in der Energieversorgung der Zellen und dadurch des ganzen Körpers. Dafür wird aus Sauerstoff, Zucker und Phosphor ATP (Adenosintriphosphat – der energievermittelnde körpereigene Stoff) gebildet. Bei diesem Stoffwechsel-Vorgang entstehen freie Sauerstoff-Radikale und Stickstoffmonoxid (NO Gase), die hochreaktiv sind. Im Normalfall werden diese Stoffwechselabfälle durch Antioxidantien direkt neutralisiert.

Allerdings können diese natürlichen Stoffwechselvorgänge in Mitochondrien aus dem Gleichgewicht geraten, wenn negative Einflkussfaktoren ins Spiel kommen, die eine Mitochondriopathie begünstigen u.a.:

  • psychischer und physischer Stress
  • psychische und physische Traumata, vor allem im Kopf-und Halsbereich
  • freie Radikale (oxidativer / nitrosativer Stress)
  • Wirkung von Toxinen und Umweltgiften (Rauchen, Schwermetalle, Pestizide, Insektizide, Haushaltschemie)
  • Fehlernährung (z.B. reich an Kohlenhydraten und Nitraten)
  • Darmerkrankungen
  • Mangel an lebenswichtigen Mikronährstoffen
  • chronische Entzündungen
  • Nebenwirkungen bestimmter Medikamente u.v.m.

Was läuft im Körper während der Mitochondriopathie ab?


Bei einem gestörten mitochondrialen Stoffwechsel werden die freien Sauerstoff-Radikale und NO Gase innerhalb des Mitochondriums weiter willkürliche Bindungen eingehen und mutieren, wodurch die Membranen und die DNA des Mitochondriums erheblich beschädigt werden. Die betroffenen Mitochondrien sind so nicht mehr in der Lage, genügend ATP herzustellen; es kommt zur energetischen Unterversorgung der Organe und folglich zur Beinträchtigung ihrer Funktionen. Der pathologische Zustand ist durch die Begriffe “Nitrosativer Stress” und “Oxidativer Stress” medizinisch erfasst, die nun im Folgenden erklärt werden:

Nitrosativer Stress


Leistungsfähige Mitochondrien neutralisieren die NO Gase, die während der ATP Bildung als Nebenprodukt entstehen. Sind sie jedoch in dieser Funktion beeinträchtigt, so bleiben übeschüssige NO Gase in Mitochondrien und bewirken gefährliche chemische Reaktionen. Auf diesem Weg kommt der Nitrostress zustande, der die mitochondriale Leistung gesundheitsbedrohlich blockieren kann.

Oxidativer Stress


Mitochondrien benötigen den von uns eingeatmeten Sauerstoff, um die Energie (ATP) bilden zu können. Der oxidative Stress ist ein unerwünschter Zustand innerhalb von Zellen, die durch freie Sauerstoff-Radikale entsteht. Die freien Sauerstoffradikale sind Abfallprodukte der ATP Bildung in Mitochondrien (neben NO Gasen), die im Normallfall beseitigt werden. Oxidativer Stress kann ebenso wie Nitrostress die Mitochondrien dauerhaft in ihren Funktionen beschädigen.

Mitochondriopathie-Folgen für den gesamten Organismus


In diesem Zusammenhang spricht man von erworbenen Störungen des mitochondrialen Energiestoffwechsels, dem sog. bioenergetischen Defizit. Durch die Mitochondriopathie stellen gestörte Mitochondrien nicht mehr ausreichend ATP her. So bleiben auch Zellen und Organe von der Hauptquelle der Energie ausgeschlossen. In  dem Zustand ist der Organismus negativen Einflussen wie z.B. Viren, Bakterien, Umweltgiften, psychischen und körperlichen Belastungen schutzlos ausgesetzt.

Laut der mitochondrialen Forschung bewirkt die unzulängliche Mitochondrienfunktion den Abbau und Schwund notwendiger Hormone, Enzyme, Aminosäuren und Immunzellen einerseits und begünstigt andererseits die weitere Freisetzung von Sauerstoff-Radikalen und NO Gasen, die als Krankheitsauslöser beteiligt sind. Unterversorgte Zellen und Organe lösen verfrühte Alterungsprozesse des gesamten Organismus aus.


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