Histaminintoleranz

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Histaminintoleranz 2016-11-11T22:44:37+00:00

Was ist Histamin und welche Aufgaben hat es?


Histamin ist ein körpereigener Stoff: ein Gewebshormon und Neurotransmitter zugleich. Histamin kommt in Pflanzen, Tieren und natürlich im menschlichen Organismus vor, wo es wichtige regulatorische Aufgaben erfüllt, u.a.:

  • im Immunsystem
  • bei allergischen Reaktionen
  • beim Stoffwechsel im Darm
  • der Appetitsregulierung
  • beim Schlaf-Wach-Rhythmus

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Histamin wird durch den Körper aus Aminosäuren gebildet und in Mastzellen und weißen Blutkörperchen gespeichert. Zusätzlich nehmen wir Histamin in Lebensmitteln auf. Wenn es zu einem Überschuss an Histamin kommt, wird ein spezielles Enzym DAO (Diaminooxidase) aktiviert, welches Histamin zu einem neutralen Imidazolacetaldehyd abbaut. Eine gesunde Aktivität des DAO-Enzyms bedingt somit die gesunden Histaminwerte im Organismus.

Das konsequente Meiden von Histamin in einer speziell angepassten Diät ist die wichtigste Therapiemaßnahme bei Histaminunverträglichkeit. Wir im BioMedical Center Speyer bieten Ihnen die richtige Hilfe bei einer Intoleranz gegen Histamin an. Lesen Sie mehr zu Therapie bei Histamin-Intoleranz.

Wie entsteht eine krankmachende Wirkung vom Histamin?


Eine Histaminintoleranz ist ein Zeichen dafür, dass die Balance zwischen Histamin-und DAO-Werten gestört wurde und der Histaminüberschuss im Körper nicht mehr richtig reduziert werden kann. Das DAO-Enzym kann in seiner Funktion durch Alkohol, bestimmte Medikamente, andere körpereigenen Stoffe oder in Folge von Darmerkrankungen gehemmt werden. Aber auch ein zu niedriger Histaminwert kann zu Verstimmungen führen. Da Histamin unseren Schlafrhythmus reguliert, kann es bei einem Histaminmangel zu Schlafproblemen kommen. Histaminunverträglichkeit geht sehr oft mit einer anderen Nahrungsmittelunverträglichkeit oder einer Allergie einher. In dem Kontext ist es wichtig zu erwähnen, dass der Verzehr von Laktose oder Fruktose bei einer Lebensmittelallergie auf diese Stoffe, ebenfalls zur Histaminintoleranz führen kann.

Histaminintoleranz-Symptome


Die Symptome einer Histaminintoleranz treten nicht direkt nach dem Verzehr eines histaminreichen Lebensmittels auf, sondern ungefähr eine Stunde bis einige Stunden später und vergehen in der Regel nach 8 bis 12 Stunden. Dabei können u.a. auftreten:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • verstopfte oder rinnende Nase
  • Asthma-artige Anfälle
  • angeschwollene, tränende Augen
  • Nesselsucht (Urtikaria)mit Quaddelbildung der Haut
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
  • Magen-Darm Beschwerden (Sodbrennen, Bauchschmerzen, weicher Stuhl vor allem nach Mahlzeiten, starke Durchfälle)
  • Übelkeit und Schwindel
  • chronische Müdigkeit, vor allem nach Mahlzeiten
  • Juckreiz
  • Hitzegefühl
  • Hautauschlag
  • Flush im Gesicht nach Weingenuss
  • Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhö)
  • Herzrhythmusstörungen: schneller, bzw. unregelmäßiger Puls ohne körperliche oder psychische Anstrengung
  • Bluthochdruck (Hypertonie) oder akuter niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Verstärkung von anderen Erkrankungen wie z.B. Neurodermitis, Asthma oder Heuschnupfen
  • Störungen des Allgemeinbefindens: Erschöpfung, chronisches Unwohlsein, Schlafstörungen
  • In schwären Fällen der Histaminintoleranz kann es zu einer Schockreaktion mit Kreislaufkollaps kommen

 Bei uns finden Sie eine nachhaltige Hilfe bei all diesen Beschwerden!


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